Maines Wildcat

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Colourpoint

Die Farbe Colourpoint in meiner Zucht

Nein, ich habe keine andere Rasse hinein gezüchtet.
Ich habe meine ersten Zuchttiere wie jeder andere Züchzter auch von Züchtern gekauft.
Nicht von 0815 Züchtern sondern Züchtern die Maine Coon Katzen zum Teil direkt aus Maine Importiert hatten.
Viele der Linien kannte ich von Ausstellungen, von der Zeit als ich als Richterschüler, für PER / EXO,
ganz oft auf Ausstellungen, in verschiedenen Ländern, war.
Später, als wir über unseren Verein selbst Ausstellungen ausrichteten, wurden die Kontakte noch enger.
So erfuhr ich von mehreren Züchtern diePoint Coonies früher schon auf Ausstellungen des 1. IMCC
Katzenvereins ausgestellt wurden. Die damalige Vorsitzende, Frau Jung, erkannte nach einiger Zeit
jedoch die Weißen und Point MCO nicht an da sie : "nicht WILD genug" aussahen.
Heute sind die weißen MCO trotz das sie lt. Tierschutzgesetz als Qualzucht gelten anerkannt.
Es gibt für die Weiß-Zucht Auflagen, Taubheit, strenge Kontrollen und immer wieder werden taube Katzen geboren.

Die point Maine Coon ist weder Taub noch hat sie mehr Gen Defekte wie jede andere Maine Coon.
Dennoch will man diese Farbzeichnung nicht haben. Plausible Gründe dafür gibt es definitiv nicht.

Lange Rede kurzer Sinn ich hatte das Point Gen in meinen gekauften Linien ohne das ich es wusste.
Als die ersten Point´s Kätzchen geboren wurden habe ich mich auf andere bekannte Züchter verlassen
das ich mir Mixe gekauft habe und die Elterntiere wurden kastriert, raus aus der Zucht.
Nach wenigen Jahren, neue Zuchttiere, wieder Point´s in den Würfen. Diesmal habe ich mich nicht verrückt
machen lassen und habe, dank Pawpeds und anderen Züchten Linienforschun betrieben.
Auch Gentest´s auf Reinrassigkeit habe ich über verschiedene Labore machen lassen.

Viele wollten plötzlich auch Point Maine Coon Züchten, hatten auch points in den Würfen.....
Aber die Farbe, es geht ja eigentlich nur um die Farbe, von den Vereinen nicht anerkannt wurde.
Es gibt allerdings ,auch in der FIFE, die Möglickeit hinter einer nicht anerkantten Farbe ein X zu setzten.
Ist die Rarbe anerkannt verschwindet auch das x.

Da die Farbe aber nicht anerkannt ist, gibt es Züchter und Vereine , die statt point einfach eine andere Farbe angeben.
Statt seal point steht dann eben schwarz im Stammbaum, aus red point wird rot usw. solange wird es auch die Point´s mit falschen Angaben weiter geben.
Puderkitten ist auch eine beliebte Ausrede, nur das aus dem Puderkitten eine Point mit blauen Augen wird, wurde verschwiegen.

Ich habe und hatte noch nie das Verlangen falsche Angaben in meiner Zucht zu machen, gerade wenn es um Farbe geht finde ich das
ein absolutes No Go. Darum wird es auch weiterhin Maine Coon´s in der Farbe Colourpoint bei mir geben. Mit einem x hinterr der Farbe!

Ich würde mich freuen wenn sich andere Züchter Outen und dazu stehen was sie für wunderschöne MCO in Point haben/Züchten.












Colourpoint

COLOURPOINT MAINE COONS

Gelegentlich bringen Maine Coon-Paarungen überraschende weiße Kätzchen hervor, deren Ohren, Pfoten und Schwanz sich bald zu verdunkeln beginnen. Dies sind die Colourpoint Maine Coons, die aufgrund rezessiver Gene auftreten. Der Leser muss sich daran erinnern, dass DNA-Tests auf rezessive Gene wie Colourpoint sehr neu sind.

Colourpoint Maine Coons waren Gegenstand hitziger Debatten, insbesondere in Deutschland und der Schweiz. In Deutschland scheinen die ersten Colourpoint Maine Coons 1976 oder 1977 geboren worden zu sein, lebten aber nur wenige Monate und es gibt keine Fotos von ihnen. Das Fehlen konkreter Beweise kann daran liegen, dass der Züchter keine als verdorben gekennzeichneten Linien gezüchtet hat. So lauerte das Gen weiter und wurde über Generationen weitergegeben. Die ersten authentifizierten Colourpoint Maine Coons wurden in den 1990er Jahren von Eltern derselben Zuchtlinie geboren. Es gab andere, aber in Deutschland wurden die Züchter telefonisch bedroht und Katzen wurden zerstört, um zu verhindern, dass sie als Colourpoint Maine Coons entlarvt wurden.

Am 18. Mai 1997 wurde bei einer FIFe-Show ein Maine Coon-seal-tabby-point ausgestellt. Abgesehen von seinem Muster war Gigant Cats Don Carlos in jeder Hinsicht ein Maine Coon, und zur Überraschung vieler Züchter wurde er beurteilt - der Rassestandard verbot Schokolade und Lilac, hatte aber irgendwie vergessen, das spezielle Muster selbst zu verbieten.

Don Carlos war im Besitz von Markus und Nicole Hæseli und wurde von ihnen gezüchtet. Der erste Wurf, der von ihrer Katze Belinda Blue of Gold Rain mit Chandor von Ukana gezüchtet wurde, hatte drei black tabbies und ein weißes Kätzchen geboren, das sich als blaue point herausstellte.

Der erste Maine Coon, von dem bekannt ist, dass er das Colourpoint-Gen trägt, war De Richelieu Panda Ring Tip (von Miston) (auch bekannt als Mr Panda Ring Tip). Er stammte aus einer engen Inzucht, die sich auf einen blauäugigen weißen Mann namens De Richelieu White Fox konzentrierte, zu De Richelieu Pussyfoot, einer weißen Katze mit nicht näher bezeichneter Augenfarbe. Diese beiden Katzen tauchen in vielen Stammbäumen von Maine Coon auf, darunter die von Belinda Blue of Gold Rain und Chandor von Ukana.



Wie vererbt sich das Farbgen Colourpoint?

Diese Mutation vererbt sich rezesiv.
Das bedeutet, dass beide Eltern Träger der Mutation sein müssen, damit die Mutation wirksam wird.
Point-Katzen sind also immer reinerbig für die Mutation und haben daher ausschließlich pointfarbenen Nachwuchs.

Für die Ausbildung der Point-Färbung ist eine Form des Albinismus der Untergruppe OCA 1B verantwortlich. OCA 1B beruht auf Mutationen im Tyrosinase-Gen, die einen Enzymdefekt mit restlicher Tyrosinase-Aktivität hervorruft. Die Produktion von Pigment ist also nicht gänzlich blockiert, sondern es kann etwas Pigment durch die Restfunktion gebildet werden. Genauer haben wir es bei der Point-Färbung der Katze mit der Untergruppe OCA 1B TS = Temperatur-Sensitiver OCA 1B zu tun. Dabei ist die Aktivität des Enzyms Tyrosynase, das zur Melaninsynthese nötig ist, temperaturabhängig.
Wikipedia:
Vergleichbare Mutationen gibt es beim Menschen, beim Rind (White Park Cattle) und bei vielen Nagetieren.1 Die Mutation wird rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass beide Eltern Träger der Mutation sein müssen, damit die Mutation wirksam wird. Point-Katzen sind also immer reinerbig für die Mutation und haben daher ausschließlich pointfarbenen Nachwuchs. Sind beide Eltern lediglich Träger, so treten bei den Nachkommen Pointkatzen, normalfarbige Träger sowie Tiere frei von dieser Mutation im Verhältnis von 25 % zu 50 % zu 25 % auf.

Es ist somit beweisen das die Farbe Point bei den Maine Coons nichts ungewöhliches ist. Es ist Natur die auf´s übelste Beschimpft und Ignoriert wir.

Katzen der Sundar-Linie können ihr Colourpoint-Gen auf Dauphin de France von Tati-Tan zurückführen, einer der wichtigsten Grundkatzen Deutschlands. Die Halbgeschwister Sundar Reuel von Tufpaws und Sundar Tiffany von Tufpaws, die nicht mit Panda Ring Tip verwandt waren, wurden zusammen gepaart und brachten zwei Rotpunktkätzchen hervor, die zeigten, dass sie Farbpunktträger waren. Als dies bekannt wurde, wurde allen Züchtern, die frühere Nachkommen einer Katze hatten, geraten, die Nachkommen entweder zu kastrieren oder sie mit einer Colourpoint-Katze zu paaren (zu diesem Zeitpunkt gab es keine DNA-Tests). Die Halbgeschwister Sundar Tabigail und Sundar Graco brachten bei der Paarung ebenfalls ein Colourpoint-Kätzchen hervor.