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Teil V

V.



Allel (allele Gene) Gene, die für ein und dasselbe äußerliche (phänotypische) Merkmal verantwortlich sind und auf homologen Chromosomen an gleichen Genorten liegen.

Chromosomen Zellen die sich zum Zweck der Fortpflanzung teilen und identisch duplizieren

Chromosomensatz Für jedes Lebewesen gibt es einen feststehende Anzahl von Chromosomen. Beim Menschen 2 x 23 Chromosomen, bei unseren Katzen 2 x 19 Chromosomen.

dominant vorherrschend, überdeckend, überlagernd, sichtbar. Es handelt sich um ein dominantes Gen, wenn alle heterozygoten (mischerbigen) Katzen, die dieses Gen besitzen, es auch äußerlich zeigen.

Erbgang, Vererbungsgang Jeder Elternteil bringt in seinen reifen, auf den halben Chromosomensatz reduzierten Geschlechtszellen einen Chromosomensatz bei der Befruchtung zu dem entsprechenden des anderen Geschlechts. Auf jedem Chromosom der beiden Eltern entsprechen sich die Örter der Erbanlagen (allele Gene). Sind diese allelen Gene verschieden, so machen sich bei der Kreuzung die Mendelschen Regeln geltend. Zygoten (befruchtete Eizellen) mit gleichwertigen Anlagen heißen homozygot, solche mit verschiedenwertigen (entgegengesetzten) heterozygot. Doch braucht der Genotyp nicht dem Phänotyp (Erscheinungstyp) zu entsprechen, da bei Vorhandensein eines überdeckenden (dominanten) Merkmals das überdeckte (rezessive) nicht zur Auswirkung gelangen kann. Sind beide Merkmale gleich stark, so spricht man von intermediärer Vererbung. Rezessive Anlagen können nur homozygot in Erscheinung treten.

Gen Träger der Erbinformation, in Kopplungsgruppen (=Chromosomen) zusammengefaßt. Gene stellen spezifische Abschnitte (Loci) auf den Chromosomen dar.

Genetik Lehre von der Vererbung

Genort Jedes Gen hat seinen festen Platz auf den Chromosomen, den Genort.

Genotyp Erbbild (Gesamtheit aller Erbfaktoren) - Gegensatz: Phänotyp

Geschlechtsgebundene Vererbung Wird eine Erbinformation vom Gonosom X oder Y getragen, liegt geschlechtsgebundene Vererbung vor.

Gonosomen Geschlechtschromosomen X oder Y





Heterozygotie, heterozygot mischerbig = es liegen zwei unterschiedliche Gene (ein dominantes und ein rezessives) für ein Merkmal vor. Beispiel: Aa, Bb, Dd, Ii, Ss, usw.

Homozygotie, homozygot reinerbig = zwei identische Gene liegen für ein Merkmal vor. Ist eine Katze homozygot für ein Merkmal, dann entspricht ihr äußeres Erscheinungsbild (Phänotyp) ihrem Erbbild (Genotyp). Beispiel: AA, bb, DD, dd, II, SS, usw.

Meiose Zellteilung zum Zwecke der Fortpflanzung von Lebewesen.

Mitose Zellteilung zum Zwecke der ständigen Erneuerung abgestorbener Zellen.

Mutation Sprunghafte, richtungslose Veränderung einer Erbanlage die spontan auftreten oder durch mutagene Agenzien (wie z.B. chem. Verbindungen, Röntgenstrahlen) ausgelöst werden kann.

Phänotyp Äußeres Erscheinungsbild eines Lebewesens das durch Zusammenwirken von Erbfaktoren (Genotyp) entsteht. Gegensatz: Genotyp

rezessiv zurücktretend, nicht sichtbar. Ein rezessives Gen tritt nur in reinerbigem Zustand in Erscheinung, d.h. es wird nur sichtbar, wenn 2 identische Gene für ein Merkmal vorliegen. Beispiel: chocolate